Leidenschaftlich in der Politik

Die sozialdemokratischen Grundwerte Solidarität, Gerechtigkeit und Freiheit, der Einsatz für die gesellschaftliche und demokratische Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Einkommen und ihrer sozialen Stellung waren für die junge Doris Ahnen der entscheidende Grund, sich für die Mitgliedschaft und die Mitarbeit in der SPD zu entscheiden. Das Eintreten für Chancengleichheit, für einen gerechten Zugang aller zu Bildung und beruflichem Aufstieg, die Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand durch gute Bezahlung für gute Arbeit, die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, die gegenseitige Fürsorge der Generationen, aber auch die Hilfe für Schwächere ziehen sich seit mehr als 150 Jahren durch die Geschichte der ältesten Partei Deutschlands. Und sie dienen bis heute der Politikerin Doris Ahnen als Richtschnur für ihr politisches Handeln, ob als Vorsitzende des Studierendenausschusses der Universität Mainz, als Bildungs- und Wissenschaftsministerin oder heute als Ministerin der Finanzen oder in ihrer Arbeit als Landtagsabgeordnete. 

Deshalb hat sie in ihrer Zeit als rheinland-pfälzische Bildungsministerin den Aufbau eines flächendeckenden Angebots von mittlerweile nahezu 600 Ganztagsschulen forciert, die Gebührenfreiheit für den Kindergarten bei gleichzeitigem Ausbau der Förderangebote eingeführt, das Konzept des gebührenfreien Erststudiums entwickelt. Für Doris Ahnen haben Staat und Gesellschaft dafür zu sorgen, dass niemand vom Wissen zu Bildung und Wissen ausgeschlossen wird. Dazu gehört auch, dass sich Frauen und Männer mit Freude und ohne hohe finanzielle Risiken für ein Leben mit Kindern entscheiden können. Dass ihnen das um so leichter fällt, wenn neben einem attraktiven Angebot an Bildungs- und Betreuungseinrichtungen auch ausreichend bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen bereit steht, ist auch der Finanzministerin Doris Ahnen bewusst.  Deshalb unterstützt das Land Rheinland-Pfalz einkommensschwächere Familien beim Bauen, Kaufen  und Modernisieren von Häusern und Wohnungen und deshalb setzt sich Doris Ahnen dafür ein, dass in den Ballungsgebieten, in denen der Wohnungsmarkt nicht mehr dem Ausgleich von Vermieter- und Mieterinteressen genügt, über eine  Mietpreisbremse der soziale Zusammenhalt in Wohngebieten erhalten bleibt.

Dass sie bei dieser Arbeit auf ihre Partei und deren Mitglieder setzen darf, freut Doris Ahnen besonders. Der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, zur lokalen Politik und zu den Ortsvereinen ihres Wahlkreises dienen ihr als Gradmesser und Rückhalt auch für ihre politische Arbeit in der SPD auf Bundes- und Landesebene. So arbeitet Doris Ahnen von 1997 bis 2009 im Vorstand des SPD-Unterbezirks Mainz und ist seit 2002 Mitglied des SPD-Landesvorstands und seit 2004 stellvertretende SPD-Landesvorsitzende. Im Oktober 2007 wird sie auf dem Hamburger Parteitag der SPD erstmals in den Bundesvorstand gewählt und seit November 2009 gehört sie dem Präsidium der Bundes-SPD an. Verständlich, dass sie mit ihrer politischen Erfahrung, ihrer Durchsetzungsfähigkeit und ihrem Mut zu neuen Konzepten als Mitglied der SPD-Verhandlungskommission maßgeblich die bildungspolitischen Vorhaben der aktuellen Bundesregierung mitbestimmt hat. Dass sich zum Beispiel die Studierenden demnächst über höhere Bafög-Fördersätze freuen können, ist auch ihr Verdienst.    

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