Bekämpfung des IS-Terrors, Bewältigung der weltweiten Flüchtlingskrise, Eindämmung des Ukraine-Russland-Konflikts und der Umgang mit den Finanzproblemen Griechenlands. An großen Herausforderungen mangelt es der Europäischen Union derzeit nicht. Und so stieß der Besuch des Präsidenten der Europäischen Union, Martin Schulz, in Mainz, der auf Einladung der Juso-Hochschulgruppe an die Johannes Gutenberg-Universität gekommen war, auf große Resonanz. Fast 700 Gäste waren der Einladung der Juso-Hochschulgruppe gefolgt, um mit dem besonderen Gast über „Aktuelle Herausforderungen für Europa“ zu diskutieren. Nach dem Eintrag in das „Goldene Buch“ der Universität hielt Martin Schulz ein leidenschaftliches Plädoyer für Europa und stellte dabei den Wert der Einigung Europas heraus. Gleichzeitig warnte er vor einem Wiedererstarken des Nationalismus in Europa. Die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft könnten nur gemeinsam gelöst werden. Im Anschluss an seinen Vortrag stand Martin Schulz den Gästen in einer von Doris Ahnen moderierten Diskussion Rede und Antwort.
