Am 1. Oktober 2016 hat die Mainzer Landtagsabgeordnete Doris Ahnen im Rahmen ihrer traditionellen „Tour de Mayence“, die in diesem Jahr als Wanderung auf dem „Kleinen Mainzer Höhenweg“ stattfand, die Stadtteile Mombach, Gonsenheim, Finthen und Lerchenberg besucht. Unter der Führung von DAV-Wegewart Ralph Heinrichs waren neben Bürgerinnen und Bürgern auch der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Dr. Eckart Lensch sowie Dr. Carsten Kühl, designierter Bundestagskandidat im Wahlkreis 205, mit dabei. Doris Ahnen: „Unsere Heimat Rheinhessen feiert in diesem Jahr ihr 200-jähriges Jubiläum. Dieses Ereignis habe ich zum Anlass genommen, gemeinsam mit den Menschen aus meinem Wahlkreis auf eine besondere Wander- und Entdeckungsreise zu gehen.“
Los ging es in der Mombacher Ortsmitte, wo die örtliche SPD die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wanderung bereits zum Start erwartete und im Anschluss auf die rund 16 Kilometer lange Reise schickte. Weiter ging es zum Vereinsheim des Deutschen Alpenvereins Sektion Mainz. Hier erwartete der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Peter Hirsch die Gruppe um Doris Ahnen zur Besichtigung der vereinseigenen Kletterhalle.
Den Mombacher „Waldfriedhof“ und das Naturschutzgebiet „Mainzer Sand“ passierend, erreichten die Wanderinnen und Wanderer nach einigen Kilometern Wegstrecke das „Wendelinusheim“ im Lennebergwald. Der zuständige Revierförster Stefan Dorschel gab hier einen ausführlichen Einblick in seine tägliche Arbeit und die besondere Bedeutung des Naherholungsgebiets „Lennebergwald“. Die SPD Gonsenheim sorgte dafür, dass die Anwesenden bei Federweißer und Zwiebelkuchen gestärkt auf den weiteren Weg gehen konnten.
Vorbei an „Lennebergturm“, „Schloss Waldthausen“ und den „Sieben Weihern“ gelangte die Wandergruppe nach über 10 Kilometern zur Zwischenstation in Finthen. Bevor es zum Schlussaufstieg auf den Lerchenberg gehen sollte, ging Historiker Dr. Matthias Dietz-Lenssen auf das Jubiläum „200 Jahre Rheinhessen“ ein und streifte in seinem Vortrag einige historische Wegmarken der Region.
Angekommen im 350 Hektar großen Ober-Olmer Wald, berichtete der zuständige Revierförster Jürgen Koch, wie sich der Wald in den vergangenen über zwei Jahrzehnten von der militärischen Nutzung zum beliebten Naherholungsgebiet entwickelt habe. Der „Hügel der Freundschaft“, den die Künstlerin Dörthe Bäumer dort vor einiger Zeit als Aussichtshügel errichten ließ, ist daher mit seinen in Erinnerung an den Kalten Krieg in die Stufen eingelassenen Friedensbotschaften auch als eine Art Gedenkstätte zu verstehen.
Den Abschluss der „Tour de Mayence“ bildete der Ausklang im Restaurant „Bergschön“ auf dem Lerchenberg. „Die ‚Tour de Mayence’ lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen und im Rahmen der gemeinsamen Aktivitäten Neues erleben können“, freute sich Doris Ahnen abschließend über den gemeinsam verbrachten Tag.